Cochiboworld
  The Shadow in my Hat
 



Vor langer Zeit gab es einen Schneider, der aus Pflicht den Beruf seines Vaters ausüben musste, obwohl er es nicht wollte. Er arbeitete in einem königlichen Laden und sollte sowohl bunte Kleider und Schuhe, als auch Hüte mit Rüschen und Verzierungen herstellen. Er hatte aber nie Kunden, nur ein Adliger kam einmal im Jahr am Laden vorbei. So entschied der Schneider, dass er sich nicht länger verstecken will und sein wahres Ich zeigen wollte. Er produzierte nur noch schwarze Kleider, die seine Wut, Trauer und das Böse in ihm representierten. So bekam er auch neue Kunden; anonyme Leute, die vom Pech verfolgt wurden und nun in Trauer und Verzweiflung lebten und ihr Leben hassten.

Eines Tages kam der Adlige wieder an dem Geschäft vorbei, aber als er die Kleider sah, reagierte er überrascht und wütend zugleich: Er dachte, der Teufel sei in den Schneider gefahren, und beschuldigte ihn der Hexerei. Von da an blieben dem Schneider nur noch 3 Tage zu leben. In dieser Zeit kreiete der Schneider seinen letzten Hut, den er Schattenhut nannte, und sperrte all seine Wut, Trauer und Hass darin ein. Er übergab ihn an seine anonymen Kunden und wurde kurz darauf verbrannt. Letztere vergruben den Schattenhut schließlich unter der Erde, und er wurde seitdem nie wieder gesehen.

Viele Jahre in der Zukunft wurde der Hut von Wissenschaftlern geortet. Wut, Trauer und Hass machten sich immer noch darin breit und bedeuten Unheil in Form eines Schattens. Der Hut samt dem Schatten teilte sich aber auf, befor er ausgegraben werden konnte, und setzte sich in einigen Menschen fest. Wer aber diesen speziellen Schatten hat und damit zum Bösen gehört, konnten die Augen eines Menschen nicht sehen. Deshalb mussten neue Mittel erschaffen werden; speziell gezüchtete Tiergeist- menschen.
Sie zählen aber als Unikate - Experimente der Gen-Forschung - und sollen von der Menschheit fern bleiben.

Eines Tages bekam ein Fischmensch die Mission, einen verdächtigen Schatten zu vernichten. Dummerweise versteckte sich der Schatten inmitten einer Großstadt und der Fischmensch musste unentdeckt bleiben. Er versuchte alles, aber schließlich wurde er von einem Mädchen gesehen und der Schatten konnte entkommen. Er hatte keine andere Wahl: Das Mädchen musste ihn unterstützen, um nichts verraten zu können. So wurde sie eingeweiht und zum Mitglied der Organisation der Schattenbekämpfung. Mysteriös ist aber, dass sie als Mensch die Schatten des Schattenhuts sehen kann...
 
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